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Einstieg in die Zucht
(Verbandszugehörigkeit, notwendige Papiere)

Im Jahre 2016 waren zwischenzeitlich Brutus, Princess und Pia im Hause, welche jung und aktiv waren. Daher war es nicht auszuschließen, dass sie sich - geplant oder ungeplant - vermehren.
Wir haben uns dem Gedanken nicht verschlossen und somit erschien es notwendig, sich darauf vorzubereiten. Hilfe hierbei erhofften wir uns von einem ordentlichen Zuchtverband.

Also gingen wir mit folgenden Prämissen auf die Suche nach einem entsprechenden Verein:

  • Brutus ist reinrassig (Eltern sind bekannt), hat allerdings keinen Ahnenpass
  • Princess und Pia haben Zuchtpapiere vom VRZ-DHS
  • Keine Zwingerhaltung der Hunde
  • artgerechte Haltung der Hunde (bei uns dürfen sie über Wald und Feld toben) und
  • unsere Hunde werden entsprechend der Jahreszeit geschoren.

Natürlich versucht man es erst bei dem größten Verband in Berlin bzw. Deutschland für Kleinhunde. In einem langen Telefonat mit einem Funktionsträger des Vereins wurden wir erst einmal darüber "aufgeklärt", dass in diesem Verband keine Zuchtunterlagen anderer Verbände anerkannt werden, unsere Hunde also "Dissidenten" bzw. "Bastarde" sind. Eine Aufnahme der Hunde sei - allerdings ohne Anerkennung der Stammbäume - nur unter sehr strengen Auflagen (welche natürlich mit erheblichen Kosten verbunden wären) möglich. Weiter sei es nicht wünschenswert ohne Zwingerhaltung zu züchten und die Schur der Hunde gehe schon überhaupt nicht.
Zusammenfassend wurde uns bedeutet, dass eine Mitgliedschaft in diesem Verband nicht erwünscht sei und wir den Nachwuchs unserer "Bastarde" über das Internet vertreiben sollten...
Zwischenzeitlich haben wir Einiges dazugelernt, z.B. bei Seminaren. Dort haben Tierärzte die geschlossenen Zuchtbücher des erstgenannten Vereins kritisiert, da dort keine Blutauffrischung in der Zucht erfolgt. Auch gibt es im Internet einige Dinge zur der (unberechtigten) Monopolstellung des "großen Verbandes"  zu lesen (einfach "Hundezucht", "Monopol", "Kartell" googeln).

Am 14.11.2016 meldeten wir uns beim Forum "Shihtzu-fanclub.de" an. Unmittelbar darauf wurden wir von der Moderatorin des Forums angeschrieben und zu den Erfahrungen beim Versuch der Anmeldung im obigen Zuchtverein befragt. Am folgenden Tag erhielt ich folgende Nachricht:
"...nach Rücksprache mit etlichen Züchtern die kürzlich in den XX e.V. gewechselt sind und ihre Hunde alle "problemlos" mit übernommen bekommen haben, bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass Du nicht in unsere Forumsgemeinschaft passt, und ich werde Dich daher wieder als Mitglied löschen!!!
Das ist nicht böse gemeint, und ich wünsche Dir auf Deinem Weg viel Erfolg..."

Daraufhin kontaktierten wir den VRZ-DHS, da ja die Stammbäume der Mädchen von dort stammten. In einem Gespräch mit dem Vorsitzenden des VRZ-DHS-OST bestand schnell Einigkeit, dass eine Zucht unter der Schirmherrschaft dieses Verbandes problemlos möglich sein, lediglich für Brutus waren noch einige Schritte notwendig, damit er offiziell für die Zucht zugelassen wird. Diese Notwendigkeiten waren überschaubar und preiswerter als bei dem anderen Verein.
Also entschieden wir uns in dem VRZ-DHS-OST beizutreten.

Nachdem das nun geklärt war, erfolgte nun die Vorbereitung auf die Zucht...



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aktualisiert am 11. Oktober 2021
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