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Städtetour Sachsen

Ende April 2023 sind wir - in Anbetracht der bevorstehenden Akivitäten der "erlebnisorientierten Jugendlichen" zum 1. Mai - aus Berlin "geflüchtet" und haben uns zur Städtetour Sachsen aufgemacht.
Erste Station war die Landeshauptstadt Dresden. Es war zwar etwas schwierig einen Stellplatz zu finden, als wir einen Platz nahe der Elbe hatten, haben wir uns auf den Weg in die Altstadt gemacht.
Leider war das Wetter nicht überzeugend und viele Sehenswürdigkeiten waren Baustellen. Daher haben wir uns auf die wichtigsten Bauwerke beschränkt und den Abend am Elbufer ausklingen lassen.

Unser zweites Etappenziel war die "Hauptstadt" der sorbischen Minderheit und "Senfstadt" Bautzen. Wir haben einen schönen Stellplatz in der Nähe der Altstadt gefunden.
Ohne große Erwartungen haben wir uns dann zur Altstadt aufgemacht und waren total "geflasht" über dieses Kleinod in der Lausitz. Der Dom, Kirchen, Schloss, Türme, Stadtmauer... alles sehr beeindruckend und schön. So haben wir unseren Rundgang sehr genossen und auch in der Dämmerung uns noch einmal aufgemacht die Illumination der Gebäude zu bewundern.
Natürlich haben wir unserem Hauspersonal eine große Portion Bautzender Senf spendiert 🤭😉
Bautzen ist auf alle Fälle eine Reise wert!

Am folgenden Vormittag haben wir einen Abstecher nach Oybin unternommen. Wir sind zum Fuß des bekannten Felsens gewandert, auf welchem eine Kloster-/Burgruine thront.
In Anbetracht der in den vergangenen Tagen zurückgelegten Strecken haben wir entschieden uns den Aufstieg zu ersparen.
Getreu dem Touri-Motto: Berge von unten, Kirchen von aussen und Wirtshäuser von innen 😂😂😂

Noch am gleichen Tag haben wir in Zittau Quartier genommen. Der Stellplatz in der Brückenstraße ist einfach, aber gut und nicht zu weit von der Altstadt entfernt.
Unsere Besichtigung von Zittau hinterließ einen zwiespältigen Eindruck. Teilweise schön renovierte Häuser, jedoch zwischendrin immer wieder baufällige Gebäude, bzw. Gebäude, bei welchen die Zeit nach der Wende stehengeblieben ist.
Und ein kleiner Tipp für Ausflüge: Mit der Schmalspurbahn (mit Dampflok und Speisewagen!) nach Oybin und zurück, so spart man sich die Fahrerei und die teuren Parkgebühren in Oybin 🤷‍♀️



Highlight unserer Städttour durch Sachsen war Görlitz, auch bekannt als "Görliwood".
Unser mobile Hundehütte durften wir an der Pension Piccobello direkt an der Neisse und unterhalb der Altstadt abstellen. Dies war prima, denn von dort konnten wir direkt in die Altstadt gelangen.
Die historische Altstadt bietet viele alte Gebäude, vom Mittelalter, Jugendstil und Gründerzeit. Daher wurden in Görlitz in der Vergangenheit mehr als 120 bekannte Filme gedreht (zB. in 80 Tagen um die Welt, Der Vorleser, Inglourious Basterds, Grand Budapest Hotel, Wolfsland, Der Turm  und viele andere). Um die wichtigsten Drehorte kennenzulernen, haben wir eine Bustour zu den Drehorten unternommen.
Am folgenden Tag haben wir Görlitz zu Fuß erkundet 🥵 Kreuz und quer durch die Altstadt, der Neisse entlang, durch den Stadtpark..
Wir haben viele schöne Häuser, Kirchen, Türme und Gassen gesehen, bei einigen Gebäuden ist jedoch einfach die Zeit "stehengeblieben". Auch sind wir auf dem 15. Meridian gesessen. Als Belohnung für die Plackerei gab es für uns dann ein leckeres Möhreneis 🍦😋
Wenn ihr euch die (vielen) nachfolgenden Bilder anseht, dann könnt ihr vielleicht einige Drehorte wiedererkennen. Viel Spaß beim Rätseln.


Aufgrund der Empfehlung eines anderen Campers haben wir kurzfristig unseren Reiseplan abgeändert und einen Abstecher zum Erlichthof in Rietschen gemacht. Dort haben wir einen tollen Stellplatz vorgefunden und haben dann das aus Holzhäusern und -scheunen bestehende Dorf erkundet, welches von der Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft umrahmt wird. Nach der ersten Erkundung des Dorfes und der Umgebung entschlossen wir uns spontan, unseren Aufenhalt zu verlängern, um die Landschaft zu genießen.
Von Fröschen in den Schlaf gesungen, von Alpakas geweckt haben wir das Museumsdorf mit wiederaufgebauten Schrotholzhäusern und Häusern mit blauen (!) Natursteinen, welche innen Ausstellungen zu dem Leben in der Vergangenheit zeigen. Zum Abschluss haben wir einen Spaziergang um die natürlichen Fischteiche und Moorgegend genossen.

Auf dem Rückweg nach Berlin haben wir wieder einmal in Bad Muskau Station gemacht. Von unserem "Stammstellplatz" aus sind wir (bei nicht so schönem Wetter) zum Schloß und Schlosspark gewandert und haben ein paar Bilder gemacht. Dieses Mal haben wir auch die Schmalspurbahn gesehen. leider fuhr sie nicht in unsere Richtung.
Unser "Hauspersonal" hat die Gelegenheit genutzt und ist mal kurz über die Grenze nach Polen, um dort unsere mobile Hundehütte vollzutanken und 🚬 zu kaufen.

Letzte Station auf unserer Reise war die "Teufelsbrücke" in Kromlau. Eigentlich hatten wir gehofft, dass die Rhododendren im dortigen Park schon erblüht seien, was aber nicht der Fall war. Also haben wir uns an dem Spaziergang um den See erfreut und die perfekte Spiegelung der Brücke im See bewundert.

Dies war eine Reise nach "japanischer Art"... fast jeden Tag eine andere Stadt.
Wie "anstrengend" diese Tour war kann man ermessen wenn man bedenkt, dass der Schrittzähler unseres Frauchens für die Reise über 120.000 Schritte angezeigt hat. Andererseits haben wir viele schöne Städte und Landschaften gesehen und dadurch die Reise auch sehr genossen. 👍😁

             
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aktualisiert am 30. Mai 2024
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